Hernienzentrum · Berlin-Mitte
Leistenbruch-OP in Berlin — minimalinvasiv und ambulant
Spezialisierte Hernienchirurgie in Berlin-Mitte. Feste Operateure, schonende Schlüsselloch-Technik, transparente Kosten.
Erst schauen, dann entscheiden
Für alles ohne Eile schreiben Sie uns gern.
Fr. 8:00 – 14:00 Uhr
Untersuchung im Stehen und Liegen mit Ultraschall, etwa 30 Minuten. Danach wissen Sie, ob und wann eine Operation sinnvoll ist.
Termin online buchen
Das Wichtigste in Kürze
Ein Leistenbruch verschließt sich nicht von selbst
Ein Leistenbruch lässt sich nur operativ verschließen — Medikamente oder Bandagen können die Lücke in der Bauchwand nicht zurückbilden. Der Eingriff gehört zu den häufigsten Operationen in Deutschland und ist in erfahrenen Händen ein Routineverfahren.
Mehr dazu im Wissenszentrum: Symptome eines Leistenbruchs erkennen · Muss ein Leistenbruch immer operiert werden?
- Die Operation dauert in der Regel 30 bis 60 Minuten
- Ambulant — Sie gehen am selben Tag nach Hause
- Bei gesetzlich Versicherten ist die Leistenbruch-OP eine Kassenleistung
- Leichte Tätigkeiten sind nach wenigen Tagen wieder möglich
- Schweres Heben sollte man für vier Wochen pausieren
Verfahren
Welches Operationsverfahren kommt für Sie infrage?
Es gibt nicht die eine richtige Methode. Welches Verfahren wir empfehlen, hängt davon ab, ob der Bruch ein- oder beidseitig ist, ob es sich um einen Ersteingriff oder einen Wiederholungsbruch handelt und wie Ihr Allgemeinzustand ist. Wir besprechen die Entscheidung vor dem Eingriff gemeinsam mit Ihnen.
| Verfahren | Zugang | Besonders geeignet bei | Narkose |
|---|---|---|---|
TAPP Standard im Haus transabdominell präperitoneal |
Schlüsselloch, drei kleine Schnitte | beidseitigen Brüchen, Wiederholungsbrüchen, unklarem Befund bei Frauen | Vollnarkose |
TEP total extraperitoneal |
Schlüsselloch, ohne Eröffnung der Bauchhöhle | einseitigen Brüchen, wenn Voroperationen im Bauchraum vorliegen | Vollnarkose |
Lichtenstein offene Netzverstärkung |
offener Schnitt in der Leiste | sehr großen Brüchen, wenn eine Vollnarkose vermieden werden soll | örtliche Betäubung möglich |
Bei allen drei Verfahren verstärken wir die Bauchwand mit einem Netz. Das senkt das Risiko eines erneuten Bruchs deutlich und ist bei Erwachsenen heute der Standard.
Ein Vorteil der Schlüsselloch-Technik: Wir können während des Eingriffs beide Seiten und die Schenkelregion mit einsehen. Gerade bei Patientinnen ist das relevant, weil sich dort ein Schenkelbruch verbergen kann.
Standardverfahren im Haus ist TAPP; TEP bei einseitigen Primärhernien; Lichtenstein bei Kontraindikation gegen Allgemeinanästhesie oder ausgedehnten Skrotalhernien.
Ablauf
Von der Sprechstunde bis nach Hause
Sprechstunde
Untersuchung im Stehen und Liegen, ergänzt durch Ultraschall. Wir beurteilen Größe, Lage und Inhalt des Bruchs und besprechen mit Ihnen, ob und wann eine Operation sinnvoll ist. Dauer: etwa 30 Minuten.
Vorbereitung
Aufklärungsgespräch, Narkosevorgespräch, gegebenenfalls Blutentnahme und EKG. Diese Termine lassen sich in der Regel zusammenlegen.
Der Eingriff
30 bis 60 Minuten, je nach Verfahren und Befund. Beidseitige Brüche dauern entsprechend länger.
Aufwachphase
Zwei bis vier Stunden Überwachung. In den meisten Fällen fahren Sie wenige Stunden nach der Operation nach Hause — begleitet, und wenn zu Hause jemand erreichbar ist.
Risiken
Risiken, die wir mit Ihnen besprechen
Die Leistenbruch-Operation gehört zu den häufigsten und am besten untersuchten Eingriffen in der Chirurgie. Schwere Komplikationen sind selten. Die folgenden sind bekannt — und wir sprechen sie vor dem Eingriff mit Ihnen durch, nicht erst, wenn sie auftreten.
- Bluterguss — meist harmlos, bildet sich von selbst zurück
- Serom — eine Flüssigkeitsansammlung im Operationsgebiet, die in der Regel von allein verschwindet
- Wundinfektion — selten, und meist mit Antibiotika gut behandelbar
- Chronische Leistenschmerzen — Beschwerden, die über Monate anhalten können. Die wichtigste Langzeitkomplikation; deshalb sprechen wir sie offen an
- Rezidiv — ein erneuter Bruch an derselben Stelle. Mit Netzverstärkung selten, und in der Regel erneut operierbar
Melden Sie sich bei uns, wenn nach der Operation Fieber, zunehmende Schmerzen oder eine Rötung im Operationsgebiet auftreten. (030) 2529 9482
Kosten
Was kostet eine Leistenbruch-OP?
Für die allermeisten Patientinnen und Patienten ist die Antwort kurz: Die Leistenbruch-Operation wird von der Krankenversicherung übernommen — gesetzlich wie privat.
Gesetzlich versichert
Die Leistenbruch-Operation ist eine Leistung der gesetzlichen Krankenversicherung. Für Sie entstehen keine Kosten für den Eingriff selbst.
Da wir ambulant operieren, fällt für Sie keine gesetzliche Zuzahlung an.
Voraussetzung ist eine medizinische Indikation. Ob sie vorliegt, klären wir in der Hernien-Sprechstunde.
Privat versichert
Auch für Privatversicherte ist die Leistenbruch-Operation eine erstattungsfähige Leistung. Wir rechnen nach der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) ab.
Klären Sie die Kostenübernahme vorab kurz mit Ihrer Versicherung. Die Unterlagen dafür bekommen Sie von uns.
Sie sind Selbstzahlerin oder Selbstzahler, oder nicht in Deutschland versichert? Dann besprechen wir die Kosten bei der ersten Untersuchung — und Sie bekommen einen schriftlichen Kostenvoranschlag, bevor irgendetwas entschieden wird.
Eine Zahl vorab wäre geraten: Was der Eingriff kostet, hängt vom Befund, vom gewählten Verfahren und von der Narkoseform ab. Deshalb nennen wir sie erst, wenn wir Sie untersucht haben.
Operateure
Wer Sie operiert
Wer Sie in der Sprechstunde untersucht, operiert Sie auch. Kein wechselndes Team, keine Übergabe an unbekannte Kolleginnen und Kollegen.
Dr. med. David Machó
Dr. med. Charalambos Menenakos, FACS, MHBA
Standort · Berlin-Mitte
Wo wir operieren
Alle Hernienoperationen führen wir in unserem Operationszentrum in der Charlottenstraße in Berlin-Mitte durch. Sprechstunde und Eingriff finden am selben Standort statt.
VenaZiel MVZ — Hernienzentrum
10969 Berlin
Mo. – Do. 8:00 – 16:00 Uhr · Fr. 8:00 – 14:00 Uhr
Für alles, was keine Eile hat, schreiben Sie uns gern — dann haben Sie unsere Antwort schriftlich.
Häufige Fragen
Häufige Fragen zur Leistenbruch-OP
Ist die Operation schmerzhaft?
Während des Eingriffs spüren Sie nichts — er erfolgt in Narkose. Danach sind leichte Schmerzen im Operationsgebiet normal und lassen sich mit üblichen Schmerzmitteln gut kontrollieren. Die meisten Patienten berichten, dass die Beschwerden nach wenigen Tagen deutlich nachlassen.
Übernimmt die Krankenkasse die Kosten?
Ja. Bei gesetzlich Versicherten ist die Leistenbruch-OP eine Kassenleistung, bei Privatversicherten eine erstattungsfähige Leistung nach GOÄ. Nur wenn Sie Selbstzahlerin oder Selbstzahler sind oder nicht in Deutschland versichert sind, besprechen wir die Kosten bei der ersten Untersuchung.
Wann kann ich wieder arbeiten?
Bei überwiegend sitzender Tätigkeit meist nach etwa einer Woche. Bei körperlicher Arbeit mit Heben und Tragen rechnen Sie mit drei bis sechs Wochen. Wir stellen die Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung individuell nach Ihrem Beruf aus.
Ist das Netz sicher?
Netze werden in der Hernienchirurgie seit Jahrzehnten eingesetzt und sind gut untersucht. Sie senken das Risiko eines erneuten Bruchs deutlich. Das Material bleibt dauerhaft im Körper und wird in aller Regel gut vertragen. Welche Netzart wir verwenden, besprechen wir vor dem Eingriff mit Ihnen.
Wie hoch ist das Risiko, dass der Bruch wiederkommt?
Mit Netzverstärkung und in geübten Händen liegt die Rückfallquote im niedrigen einstelligen Prozentbereich. Sollte es dennoch zu einem Wiederholungsbruch kommen, lässt sich dieser in der Regel erneut operieren.
Muss ich über Nacht bleiben?
Nein. Wir operieren ausschließlich ambulant und haben keine Betten für eine Übernachtung. Voraussetzung ist, dass Sie begleitet nach Hause fahren und in den ersten Stunden nicht allein sind. Sprechen Vorerkrankungen oder ein ausgedehnter Befund gegen einen ambulanten Eingriff, sagen wir Ihnen das in der Sprechstunde und planen die Operation gemeinsam mit einer Klinik.
Woran erkenne ich, dass es dringend wird?
An plötzlich einsetzenden starken Schmerzen, einer Vorwölbung, die sich nicht mehr zurückdrücken lässt, sowie Übelkeit oder Erbrechen. Das können Zeichen einer Einklemmung sein und gehören sofort ärztlich abgeklärt. Ausführlich dazu: Ist ein Leistenbruch gefährlich?
Lassen Sie uns zuerst schauen, was überhaupt nötig ist
In der Hernien-Sprechstunde klären wir, ob und wann eine Operation sinnvoll ist. Sie bekommen eine klare Einschätzung — und entscheiden danach in Ruhe.
Lieber schreiben? [email protected]
Telefonisch unter (030) 2529 9482
Mo. – Do. 8:00 – 16:00 Uhr · Fr. 8:00 – 14:00 Uhr



